(phs). Die Mannschaft des TV Lampertheim hat scheinbar begriffen, dass es mit angezogener Handbremse nicht geht. In der Fußball-Kreisoberliga feierten die Turner zwei Siege in Serie. Nun muss sich zeigen, ob das Hoch dauerhafter Natur ist. Trainer Marco Falkenstein: "Vielleicht haben die Gespräche gefruchtet. Wir werden sehen, ob es dauerhaft angekommen ist."Gerade die jüngsten Auswärtsauftritte geben Anlass zur Hoffnung. Denn im Vergleich zur letzten Saison präsentieren sich die Lampertheimer auf fremden Plätzen stark verbessert. Und zu Hause läuft es ohnehin rund. Das soll nun auch die SG Unter-Abtstei-nach zu spüren bekommen. "Wir wollen zu Hause wie bisher auftreten", so Falkenstein.
Damit können sich die Odenwälder auf einiges gefasst machen. Von zwölf möglichen Heimpunkten sicherten sich die Lampertheimer nämlich imposante zehn. Auch wegen solcher Zahlen hofft man im Lager der Turner, dass der Schlendrian nicht zurückkehrt. Falkenstein: "Es muss uns klar sein, dass jede Mannschaft jeden schlagen kann. Die Liga ist sehr ausgeglichen." Das kann der TV nun aber in Eigenregie ändern. Mit einem Sieg gegen Unter-Abtsteinach könnte man fünf Punkte zwischen sich und dem Klub aus dem Odenwald bringen. "So hätten wir schon einmal ein kleines Polster", meint Falkenstein. Fraglich ist noch, wer am Sonntag zwischen den Pfosten steht. Die etatmäßigen Keeper Peter Hecher (Grippe) und Christian Knecht (Knie) sind angeschlagen. Falkenstein hofft, dass einer der beiden bis Sonntag fit wird.
Fußball-Kreisoberliga: TV Lampertheim (4.) - SG Unter-Abt-steinach (7.), Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum Ost.