Marco
Falkenstein
grinste
sich
eins.
Der
Trainer
war
nach
dem
Fußball-Kreisoberliga-Spiel
seines
TV
Lampertheim
hoch
zufrieden
mit
der
Leistung
seiner
Elf,
die
er
eine
Woche
zuvor
nach
dem
0:3
beim
SV
Fürth
noch
heftig
gescholten
hatte.
Im
Heimspiel
gegen
die
SG
Riedrode
zeigten
die
Turner
am
Sonntagnachmittag
wieder
ihr
anderes
Gesicht
und
setzten
sich
nach
einer
starken
und
beherzten
Leistung
mit
3:0
(2:0)
durch.
Für
SGR-Coach
Ludwig
Walther
blieb
da
nur
zu
konstatieren:
"Lampertheim
hat
absolut
verdient
gewonnen."
Marco
Falkenstein
hatte
seine
Mannschaft
ordentlich
durcheinander
gewirbelt.
Einerseits
ungewollt
-
andererseits
absichtlich.
André
Volk
und
Jan
Kuschnir
meldeten
sich
am
Sonntagmorgen
kurzfristig
mit
Grippe
ab.
Volk
saß
wenigstens
noch
auf
der
Bank.
Auch
Stefan
Nitsche
fühlte
sich
geschwächt
und
bat
Trainer
Falkenstein
selbst
um
eine
Pause.
Marcel
Guldner
war
derweil
vom
TV-Coach
auf
die
Bank
beordert
worden
und
dementsprechend
gefrustet.
So
lief
der
TVL
mit
einer
wahren
Bubi-Abwehr
auf:
die
Innenverteidiger
Robert
Meier
und
Marvin
Osswald
sind
beide
erst
20
Jahre
jung,
die
Außenverteidiger
Marc-Christopher Schader
und
Sascha
Brenner
haben
gar
beide
erst
18
Lenze
auf
dem
Buckel.
Doch
mit
viel
Aggressivität
und
Herz
machten
die
Jünglinge
die
fehlende
Erfahrung
wett
und
bescherten
den
Turnern
das
erste
"Zu
Null"
der
laufenden
Saison.
Doch
auch
der
Rest
der
Turner
zeigte
eine
beherzte
Leistung.
So
war
es
wenig
verwunderlich,
dass
die
Heimmannschaft
schon
nach
acht
Minuten
in
Führung
ging.
Flamur
Bajrami
legte
den
agilen
Simon
Engelhardt
im
Strafraum,
obwohl
dieser
schon
fast
an
der
Auslinie
war
und
dort
wenig
hätte
anfangen
können.
Das
Geschenk
nahm
Pascal
Simon
dankend
an
und
verlud
seinen
ehemaligen
Teamkollegen
Alexander
Häuser
im
Riedroder
Tor
zum
1:0.
Danach
verflachte
die
Begegnung.
Die
Teams
neutralisierten
sich.
In
der
38.
Minute
verpasste
Michael
Bopp
noch
das
2:0,
fünf
Minuten
später
war
es
dann
so
weit:
Pascal
Simon,
Florian
Schmitt
und
Michael
Bopp
ließen
mit
einer
simplen
Dreier-Ballstafette
das
komplette
SGR-Mittelfeld
staunend
zurück.
Simon
Engelhardt
umkurvte
schließlich
noch
Häuser
und
schob
zum
2:0
ein.
Es
war
das
Ende
einer
guten
TV-
und
einer
schwachen
SG-Halbzeit.
In
der
Pause
nahmen
sich
die
Gelb-Schwarzen
viel
vor,
doch
dies
war
alles
schnell
Makulatur:
Denn
schon
in
der
47.
Minute
tankte
sich
Sascha
Brenner
-
der
erst
am
Sonntagmorgen
von
seinem
Einsatz
in
der
ersten
Mannschaft
erfahren
hatte
-
durch.
Eigentlich
schien
die
Situation
schon
bereinigt.
Doch
dann
vertändelte
Routinier
Frank
Stier
den
Ball.
René
Salzmann
roch
die
Unsicherheit
und
beförderte
den
Ball
ins
lange
Eck.
Das
Spiel
war
entschieden.
Zwar
traf
die
SGR
noch
zweimal
den
Pfosten
und
vergab
einen
Strafstoß,
doch
eine
Aufholjagd
wäre
unverdient
gewesen.Kurz
vor
Schluss
sah
Robert
Nreaj
Gelb-Rot.
