- TV Lampertheim 1. Mannschaft -

 

Lampertheimer Zeitung, Samstag 26. September 2009 

TVL rutscht ab
TV LAMPERTHEIM Turner "ohne Herz und ohne Leidenschaft"
 
  
FÜRTH (mar). Der TV Lampertheim ist in der Fußball-Kreisoberliga auf den zehnten Platz zurückgefallen. In Fürth reichte es am Sonntag im dritten Aufeinandertreffen mit dem SV in Folge nicht zu einem Torerfolg. Die Spargelstädter unterlagen deutlich mit 0:3 (0:2).

Im Vorfeld hatte Trainer Marco Falkenstein eigentlich einen Sieg als Ziel ausgegeben. Doch davon war der TV gegen aggressive Fürther meilenweit entfernt. Mit einem Doppelschlag entschieden die Hausherren die Begegnung schon in einem ganz frühen Stadium. Bereits in der zwölften Minute erzielte Hüseyin Manav den Führungstreffer. Nur sechs Minuten später erhöhte derselbe Spieler gar auf 2:0. Der TV fand an diesem Tag überhaupt nicht in die Begegnung. Fürth hingegen spielte die Tore schön heraus. Georg Berg war es schließlich, der auf diese Begegnung in der 62. Minute mit dem 3:0 endgültig den Deckel draufsetzte.

Nicht auf dem Platz

Apropos schön herausgespielt: Hierfür muss es natürlich auch immer eine Mannschaft geben, die den Kontrahenten spielen lässt. Und dies tat der Gast aus Lampertheim bereitwillig. "Wir waren 90 Minuten lang überhaupt nicht auf dem Platz. Ich bin sehr enttäuscht", schimpfte Marco Falkenstein nach dem Spiel. Der TVL-Trainer war bedient. Er sah "eine Mannschaft ohne Herz und ohne Leidenschaft". Und Falkenstein legte nach, ging mit seinen Spielern hart ins Gericht: "Wenn wir so auftreten, haben wir in dieser Liga nichts verloren."

TV Lampertheim: Knecht; Volk (46. Wegerle), Osswald, Kuschnir, Lenz (46. Tutschenko), Simon, Nitsche (75. Schader), Meier, Bopp, Schmitt, Guldner.
 

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Südhessen Morgen, Montag 28. September 2009 

Fußball-Kreisoberliga: Falkenstein-Elf verliert beim SV Fürth deutlich mit 0:3
Chancenloser TV Lampertheim

 
  
Lampertheim. Marco Falkenstein war enttäuscht: Der Trainer des TV Lampertheim hatte nach der spielfreien Woche erhofft, dass seine Akteure wieder zu neuen Kräften gekommen und gut gerüstet für die Kreisoberliga-Partie beim SV Fürth waren. Nach dem Spiel, das der Riedklub mit 0:3 verlor, musste der Turner-Coach jedoch feststellen, dass seine Elf mit dem Gegner nicht mithalten konnte.

Beim SV Fürth freute sich Pressesprecher Sebastian Welcker dagegen über den dritten Sieg in Folge: "Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat nur sehr wenige Lampertheimer Chancen zugelassen und hatte die Partie im Griff. Von Beginn an war das eine klare Angelegenheit."

Während sich die TVL-Angriffsbemühungen auf sehr wenige Vorstöße beschränkten, spielten die Fürther druckvollen Offensivfußball. Nach elf Minuten brachte Manav den SVF in Führung und erhöhte wenig später nach einem Zuspiel von der rechten Seite durch Beetz auf 2:0 (18.). Kurz zuvor hatten die Turner eine der wenigen Chancen der ersten Halbzeit vergeben. Lenz hatte aus 16 Metern abgezogen, doch sein Schuss verfehlte das Ziel (17.).

Im zweiten Durchgang sorgte schließlich Berg für die Entscheidung. Nachdem Manav sich bis zum Fünfmeterraum der Lampertheimer durchgesetzt hatte, legte er quer und Berg drückte den Ball im Fallen mit dem Knie zum 3:0-Endstand über die Linie (62.). Welcker: "Das war sehr überlegt gespielt, denn durch die Ablage von Manav hatte TVL-Torwart Knecht keine Chance mehr."

Die Turner kamen auch im zweiten Durchgang kaum zu richtigen Chancen, die aussichtsreichste vergab Bopp, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an der Genauigkeit (62.) scheiterte.

Während die Falkenstein-Elf in der nächsten Zeit wieder zur alten Form zurückfinden muss, hofft Welcker, dass sein Team die momentane Leistung halten kann: "Wir müssen so weiter machen wie in den letzten drei Wochen. So langsam haben wir das erhoffte spielerische Niveau erreicht, das man von unserer Truppe erwarten kann." rago

Südhessen Morgen
28. September 2009
 

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EchoOnline, Montag 28. September 2009 

Der Wille ist da
SV Fürth – TV Lampertheim 3:0: Gastgeber feiern den dritten Erfolg in Serie

 
  

Dritter Sieg in Serie für den SV Fürth. Sebastian Welcker, Fußball-Abteilungsleiter der Odenwälder, war sehr zufrieden: „Bei jedem Spieler war der feste Siegeswille erkennbar. Schon von Beginn an verschafften wir uns dadurch Vorteile.“
Sicherheit gab den Fürthern zudem der frühe Führungstreffer von Hüseyin Manav (12.). Manav war es auch, der nur sechs Minuten später ein weiteres Mal einnetzte. Beflügelt durch die Tore wirkten die Platzherren kombinationssicher und spielfreudig. Sogar eine höhere Pausenführung war möglich, doch Sören Arnold hatte mit einem Pfostentreffer Pech (15.).

Mit gleichem Elan kamen die Gastgeber aus der Kabine. Während im Lampertheimer Angriff bei Möglichkeiten von Lentz und Bopp nur ein laues Lüftchen wehte, knüpfte der SV Fürth da an, wo er vor der Pause aufhörte. Abermals hatten Arnold (56., Pfosten) und Saban Atav im Abschluss Pech. Auffälligster Fürther war Hüseyin Manav. Der zweifache Schütze bereitete auch den dritten Treffer durch Georg Berg (63.) mustergültig vor.

Fürths Trainer Mohamad Hodroj lobte das gute Zweikampfverhalten. Und noch etwas freute den Übungsleiter: „Die vergangenen drei Spiele haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, unsere Tore überlegt herauszuspielen.“ Kritik gab es von Hodroj, wenn überhaupt, nur verhalten: „Hätten wir unsere Möglichkeiten besser genutzt, wäre ein 5:0 zur Pause denkbar gewesen.“

hei
28.9.2009

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