- TV Lampertheim 1. Mannschaft -

 

Lampertheimer Zeitung, Samstag 26. September 2009 

Oben festbeißen
TV LAMPERTHEIM In Fürth sollen drei Punkte aufs Konto wandern
 
  
(mar). Zwei Wochen lang hat der TV Lampertheim in der Fußball-Kreisoberliga kein Spiel mehr bestritten. Der letzte Punktgewinn liegt gar drei Wochen zurück. "Erstaunlich, dass wir trotzdem noch Fünfter sind", sagt TVL-Trainer Marco Falkenstein. "Das zeigt, wie ausgeglichen die Liga ist." In der Tat: Zwischen dem Tabellenvierten VfR Bürstadt und dem Viertletzten SV Affolterbach liegen gerade einmal zwei Punkte. Allein sechs Teams verfügen über zehn Punkte auf ihrem Konto. Für den TV kann es also ganz schnell nach hinten gehen, wenn nicht bald wieder gepunktet wird. Die Möglichkeit dazu bietet sich am kommenden Sonntag, wenn die Turner beim Elften SV Fürth gastieren.

Bopp kehrt zurück

"Wir wollen in Fürth unbedingt gewinnen, denn wir wollen uns oben festbeißen", gibt Falkenstein die Marschroute für seine Mannen aus.

In personeller Hinsicht hat sich die Lage gebessert: Die Rot-gesperrten Simon Engelhardt und Marvin Osswald kehren in den Kader zurück. Michael Bopp hat seine Verletzung auskuriert und dürfte nach einem Kurzeinsatz nun wieder in die Startelf rücken. Darin fehlen noch die gesperrten Christian Schmitt und René Salzmann sowie der langzeitverletzte Sascha Deissler.

Vorrangiges Ziel für das Spiel der Lampertheimer gegen Fürth ist aber erst mal, "ein Tor zu schießen" (Falkenstein). In der letzten Saison verlor der TVL zweimal gegen die Odenwälder, traf beim 0:2 und 0:1 nicht ein einziges Mal in den gegnerischen Kasten. Das soll jetzt anders werden.

Fußball-Kreisoberliga: SV Fürth (11.) - TV Lampertheim (5.), Sonntag, 15 Uhr, Fürth.

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Südhessen Morgen, Freitag 25. September 2009 

Fußball-Kreisoberliga: Riedroder müssen in Wald-Michelbach ran / SGR-Trainer Walther fordert Heimsieg gegen Schlusslicht Einhausen / TVL beim SV Fürth
FSV gefällt Rolle des Tabellenführers

 
  
Ried. In der Fußball-Kreisoberliga dominiert der FSV Riedrode die Liga nach Belieben. Auch am vergangenen Wochenende wurde die Übermacht der Elf von Andreas Pollak mehr als deutlich. Da gab der Tabellenzweite SG Mitlechtern/Lörzenbach seine Visitenkarte im Bürstädter Stadtteil ab, und wurde mit dem gleichen 6:1-Endergebnis vorgeführt, mit dem er eine Woche vorher seinerseits den VfR Bürstadt in Schach gehalten hatte.

Grund genug für Andreas Pollak, seinen Schützlingen ein dickes Lob auszusprechen: "Es ist im Moment wirklich sensationell. Die Mannschaft spielt, wenn sie ins Laufen kommt, wie im Rausch." Auch die Stimmung innerhalb des Teams sei, wie Pollak zu berichten weiß, gut. "Alle ziehen mit. Und wir haben großen Gefallen daran gefunden, dass wir Tabellenführer sind."

"Drei Punkte sind drin"

Am Sonntag aber wartet auf den FSV erneut eine schwere Aufgabe: Er muss zur SG Wald-Michelbach. Die verlor zwar am vergangenen Sonntag mit 0:3 beim VfR Bürstadt, doch immerhin stehen die Odenwälder auf dem dritten Tabellenplatz. "Wenn wir dort ähnlich auftreten wie gegen Mitlechtern/Lörzenbach, sind auch in Wald-Michelbach drei Punkte drin", will sich Pollak an der Wald-Michelbacher Rudi-Wünzer-Straße keineswegs verstecken.

Eine 0:3-Auswärtsniederlage musste zuletzt die SG Riedrode hinnehmen. Die Schlappe bei der Reserve des SV Eintracht Wald-Michelbach verwundert deswegen nicht, weil die Odenwälder mit Mucha, Metz, Arzbach und Lipusch Spieler einsetzten, die auch der ersten Eintracht-Garnitur in der Gruppenliga gut zu Gesicht gestanden hätten.

"Dass wir weiterhin mit personellen Problemen zu kämpfen haben und Wald-Michelbach gut stand, kann ich jedoch nicht als Ausrede gelten lassen. Wir haben einfach zu wenig nach vorne gemacht. Und jeder, der auf dem Platz stand, hat den Anspruch, in der ersten Mannschaft zu spielen", kritisierte SGR-Trainer Ludwig Walther.

Gegen das punktlose Tabellenschlusslicht FC Einhausen kommt für Walther deshalb nur ein Sieg in Frage. "Ich kann nur hoffen, dass wir nicht die erste Mannschaft sind, gegen die Einhausen punktet", will Walther eine "Blamage" vermeiden. Er muss in jedem Fall auf Mario Kolb (Nasenbeinbruch) und Christoph Glab (Muskelfaserriss) verzichten. Auch hinter dem Einsatz von Marco Maggiore, Frank Stier und Dirk Horacek stehen Fragezeichen.

Nachdem die Lampertheimer Turner am vergangenen Wochenende spielfrei waren, greift die Truppe um Coach Marco Falkenstein am Sonntag wieder ins Geschehen ein. Dabei reisen die Spargelstädter zum SV Fürth und Falkenstein hofft auf einen Auswärtssieg, auch wenn er davor warnt, den SVF zu unterschätzen: "Ich habe sie in der laufenden Runde zwei Mal gesehen. Das ist eine gute, kompakte Mannschaft, die ordentlich nach vorne spielt. Nicht umsonst haben sie zuletzt zwei Mal gewonnen." Dass die Fürther auch in der Defensive stark sind, mussten die Lampertheimer in der vergangenen Saison feststellen, als man sowohl auf eigenem Platz als auch im Fürther Stadion keinen einzigen Treffer erzielen konnte. "Das wollen wir besser machen", fordert Falkenstein. Dass der TVL-Übungsleiter auf einen Erfolg setzt, hat auch personelle Gründe, da sich durch die spielfreie Woche das Turner-Lazarett gelichtet hat. So sind nun Bopp, Osswald und Neuinger wieder fit, lediglich Christian Schmitt und Rene Salzmann müssen noch ihre Rotsperren absitzen. hias/rago

Südhessen Morgen
25. September 2009

 

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