ried. Die Lampertheimer
Turner empfangen in der Fußball-Kreisoberliga den
derzeitigen Tabellenzweiten FSV Zotzenbach. "Gerade
mit Blick auf unsere personelle Situation wird das
ein sehr schweres Spiel", erklärt TVL-Pressesprecher
Frank Willhardt. Neben dem verletzten Bopp und
Salzmann (gesperrt) fehlt Meier, der im Urlaub ist.
Lampertheims Coach Marco Falkenstein muss sein Team
deshalb etwas umstellen.
"Trotzdem zählt für mich nur ein Sieg. Die Ausfälle
müssen eben von anderen Spielern kompensiert werden,
jetzt können die anderen einmal zeigen, was in ihnen
steckt", gibt sich Falkenstein kämpferisch. Von
Vorteil könnte sein, dass die Lampertheimer bereits
im Pokal gegen die Zotzenbacher gewinnen konnten.
Falkenstein: "Wir wussten, dass Zotzenbach sehr
heimstark ist und hatten viel Mühe. Am Ende reichte
es zu einem knappen 1:0-Sieg, der soll nun auch im
Ligabetrieb mindestens wiederholt werden. Dafür muss
meine Mannschaft allerdings konzentriert auftreten,
ansonsten bekommen wir wieder einige vermeidbare
Treffer eingeschenkt".
SG Riedrode gegen Starkenburgia
Für die SG Riedrode ist der Start in die neue Saison
nicht nach Wunsch verlaufen. Zwar holte die Elf von
Spielertrainer Ludwig Walther gleich am ersten
Spieltag ein achtbares 1:1 bei der SG
Wald-Michelbach, doch der zweite Rundenauftritt am
vergangenen Donnerstag ging daneben. Mit 1:2
verloren die Riedroder bei der Spielvereinigung
Fürth, hinterließen dabei nur in der Anfangsphase
einen guten Eindruck.
Am Sonntag haben die Gelb-Schwarzen nun die Chance,
sich zu rehabilitieren. Im Heimspiel gegen den FC
Starkenburgia Heppenheim wäre ein Unentschieden
bereits ein Erfolg. In dieser Partie treffen die
beiden Mannschaften aufeinander, die am längsten
ununterbrochen in der Kreisoberliga Bergstraße bzw.
deren Vorgängerklasse Bezirksliga Süd spielen.
Während die SG Riedrode schon seit 1997 in dieser
Klasse am Ball ist, sind die Heppenheimer seit 1999
ohne Unterbrechung in der Beletage des
Fußballkreises Bergstraße beheimatet. rago/hias
Südhessen Morgen
22. August 2009