- TV Lampertheim 1. Mannschaft -

 

Südhessen Morgen, Samstag, den 08. August 2009 

Fußball-Kreisoberliga: Die neue Saison startet für die Schwarz-Weißen im Robert-Kölsch-Stadion
VfR Bürstadt auf Punktejagd

 
  
ried. Der VfR Bürstadt eröffnet am heutigen Samstag um 15 Uhr die neue Saison in der Kreisoberliga Bergstraße. Gegner des Aufsteigers im Robert-Kölsch-Stadion ist der FC Einhausen. Dieser dürfte aufgrund vieler namhafter Abgänge vor einer schweren Saison stehen.

Über viele Jahre hinweg schienen beide Vereine gänzlich anderen Fußballwelten anzugehören. Als der FC Einhausen im Jahr 1976 gegründet wurde, strahlte der Stern des VfR Bürstadt weit über die Grenzen Hessens hinaus. Mit den Zugängen Udo Böhs, Werner Eidmann und Hans-Otto Jordan stand die Elf von Trainer Wolfgang Solz vor einer erfolgreichen Saison in der Hessenliga, an deren Ende der Aufstieg in die Zweite Bundesliga Süd stand.

Dies aber ist Vergangenheit. Und so gilt es für den neuen Bürstädter Trainer Karl-Heinz Göbel, dass der VfR die Punkte im Robert-Kölsch-Stadion behält. "Unsere Mannschaft hat den neuen Trainer gut angenommen. Die Jungs sind mit Begeisterung im Training", lobt VfR-Spielausschussvorsitzender Hans Gondolph Göbels Engagement.

SGR gegen Wald-Michelbach
Die SG Riedrode bekommt es auswärts mit der SG Wald-Michelbach zu tun. "Wald-Michelbachs Spielertrainer Steffen Maas gab vor der Runde bekannt, dass er oben mitspielen will. Somit dürfte die Favoritenrolle in diesem Spiel schon verteilt sein", sagt Ludwig Walther und sieht seine SG Riedrode lediglich in der Außenseiterrolle. Mit der Vorbereitung war der Übungsleiter sehr zufrieden. "Jeder hat sich ordentlich präsentiert und so unterstrichen, dass er in die Anfangsformation möchte", sagt Walther über das Engagement seiner Spieler. Gerade die Zugänge legten sich in den bisherigen Trainingseinheiten ordentlich ins Zeug. "Robert Nreaj, Patrick Kuhn, Rifat Aslan, Steffen Zintel, Marco Maggiore, Valon Bayrami, Alexander Häuser und Jens Hilmann haben ordentlich mitgezogen. Somit habe ich die Qual der Wahl", sagt Walther. Er bedauert aber, dass der Kader für die erste Mannschaft möglicherweise zu klein ist: "Ich habe nur 16 Spieler und die Torleute. Dies könnte uns irgendwann zum Verhängnis werden."

Mit einer Auswärtspartie begeht der TV Lampertheim den Saisonstart. Die Falkenstein-Elf muss am Sonntag bei der Starkenburgia Heppenheim antreten. Zwar sind die Kreisstädter nicht gerade der leichteste Gegner, immerhin belegte die Starkenburgia in der vergangenen Saison den vierten Tabellenplatz und darf auch diesmal zu den Liga-Favoriten gezählt werden. Turner-Coach Marco Falkenstein hofft dennoch auf ein erstes Erfolgserlebnis für die Rot-Weißen: "Unsere Vorbereitung lief sehr gut, und wir fahren auch nach Heppenheim, um das Spiel zu gewinnen. In der letzten Runde lief es in Heppenheim nicht unbedingt gut, wir hatten das Spiel mit 1:2 verloren. Diesmal wollen wir es besser machen."
Sollte es mit einem Auswärtssieg nicht klappen, wäre das für Falkenstein allerdings auch kein Beinbruch: "Das Wichtigste ist, dass wir nicht mit einer Niederlage in die Saison starten. Mit einem Unentschieden in Heppenheim könnten wir auch gut leben, auch wenn ein Sieg natürlich schöner wäre." Personell kann Falkenstein aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Waldi Turtschenko kann beim Saisonauftakt nicht dabei sein, da er zur Bundeswehr einberufen wurde. hias/rago

Südhessen Morgen
08. August 2009

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Lampertheimer Zeitung, Freitag den 07. August 2009 

Kein Versteckspiel in Heppenheim
TV LAMPERTHEIM Turner wollen punkten

 
  

(phs). Auf den TV Lampertheim wartet zum Saisonstart eine echte Standortbestimmung. Das Team von Marco Falkenstein trifft auf Starkenburgia Heppenheim. Falkenstein: "Da wissen wir gleich, wo wir sind." Die Kreisstädter haben in der letzten Spielzeit gute Leistungen gebracht und werden auch diesmal weit oben erwartet.

In der letzten Spielzeit blieben die Spargelstädter auswärts oft hinter den Erwartungen zurück. Doch eine Schwäche will Falkenstein seinem Team nicht attestieren: "Es hat uns einfach vorne einer gefehlt, der die Tore gemacht hat." Der Flaute in der Offensive haben die Turner in der Sommerpause versucht, den Garaus zu machen. Deshalb überrascht die Marschroute für die Partie in Heppenheim nicht. "Wir verstecken uns nicht", kündigt Falkenstein an. Gleich mit dabei ist Last-Minute-Neuzugang Pascal Simon. "Er wird uns bereichern, wir stehen jetzt viel kompakter", so Falkenstein. Gute Nachrichten gibt es derweil auch aus dem Lazarett: Florian Schmitt hat kürzlich im Trainingslager gespielt und wird in Heppenheim auf der Bank Platz nehmen.

Fußball-Kreisoberliga: Star-kenburgia Heppenheim - TV Lampertheim, Sonntag, 15 Uhr, Starkenburg-Stadion.

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EchoOnline, Freitag den 07. August 2009  

„Über die Favoritenrolle lache ich mich kaputt“
Kreisoberliga: Wegen der vielen Baustellen wird sich der FC Starkenburgia bis zum Winter „irgendwie durchmogeln müssen“

 
  

Alles andere als optimistisch blickt Udo Becker, Trainer des Fußball-Kreisoberligisten FC Starkenburgia Heppenheim, dem Saisonauftakt gegen den TV Lampertheim am Sonntag (15 Uhr) entgegen. Die Gemütslage des Übungsleiters hat Gründe: Zum einen ließen einige fest eingeplante Akteure Trainer und Mannschaft zu Beginn der Vorbereitung im Stich, zum anderen verhinderten teils schwere Verletzungen und zahlreiche Urlauber eine konzentrierte Vorbereitungsphase.
Nach der Verletzung von Torhüter Marco Rupertus hat der FC derzeit mit Jan Harder und Thomas Berg beispielsweise nur zwei etatmäßige Keeper – für einen Verein mit Mannschaften in Kreisober- und A-Liga alles andere als ausreichend. Becker erwartet wegen der vielen offenen Baustellen einen holprigen Start und spricht von „einer ganz schweren Runde, die da auf uns zukommt. Wir werden uns wohl bis zum Winter irgendwie durchmogeln müssen und dabei auf die Rückkehr des ein oder anderen hoffen.“

Die Favoritenrolle, die einige Trainer der 15 Kreisoberligisten seiner Mannschaft vor Rundenstart zugeteilt hatten, weist Becker schon vor dem ersten Punktspiel von sich: „Über die Favoritenrolle lache ich mich kaputt. Dabei kann es sich nur um ein Märchen handeln, das wir ganz weit von uns weg schieben.“ Für den FC Starkenburgia bedeuten die Probleme eher, dass er wohl kleinere Brötchen backen muss. Becker umschreibt dies so: „Wir können nach wie vor in dieser Liga gegen jeden gewinnen, laufen aber auch Gefahr, gegen jeden zu verlieren. Wir werden uns deshalb von Spiel zu Spiel orientieren und versuchen, jede Woche das Optimum zu erreichen. Das kann manchmal, wie zum Beispiel gegen die starken Lampertheimer, eben auch nur ein Punkt sein.“

Zudem benötige die Mannschaft Zeit, um die schwerwiegenden Ausfälle zu kompensieren und sich zu finden. „Dass wir den Kader in erster Linie mit Nachwuchsspielern auffüllen, zeigt deutlich unseren Weg. Schon gegen Lampertheim werden mindestens vier Spieler zum Kader gehören, die in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend gespielt haben“, kündigt Becker an. In taktischer Hinsicht müsse sich seine Elf ebenfalls umstellen und besser konzentrieren, fordert Becker. „Einige Testspiele haben gezeigt: Wenn wir die Organisation verlieren, bekommen wir Gegentore“.

Trotz der vielen schlechten Nachrichten hatte die Vorbereitung für einige Akteure auch etwas Positives: „Vor allem die Nachwuchsspieler haben ihre Chance gesucht und genutzt. Deshalb sind sie jetzt fest dabei.“

Der Jugend eine Chance geben, so lautete in den vergangenen Jahren auch bei Gegner TV Lampertheim meist das Motto. 2009 wich der TVL aber ein wenig von diesem Vorsatz ab und verpflichtete mit Spielern wie Michael Bopp (SG Riedrode) oder zuletzt auch noch Pascal Simon (kurz beim FC Fürth, zuvor bei Olympia Lampertheim) Spieler mit höherklassiger Erfahrung. (Anm. der TV Redaktion: Beide Spieler stammen aus der eigenen Jugend. Mit Julius Klude ist ein weiterer Spieler aus der Jugend des TV, zurück gekommen. Der TV ist sehr stolz darauf, dass gerade diese Spieler den Weg wieder zurück zum TV gefunden haben. Zudem wurden alle Spieler der A-Junioren in das Senioren Team integriert. Was will man mehr...) Aus diesem Grund geht die Elf um Trainer Marco Falkenstein auch wesentlich gelassener und optimistischer in die Partie als der Gegner aus der Kreisstadt. „Wir treten mit der stärksten Mannschaft an, die Jungs sind heiß“, sagt Falkenstein.

fran
7.8.2009

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